Drohnenaufnahmen für ein digitales Geländemodell (DGM) der Milchseilbahn Fidaz nahe dem Schweizer Ort Flims

LOGXON liefert Drohnenaufnahmen für ein digitales Geländemodell (DGM)

Im Sommer 2019 absolvierten wir bei diesem Projekt unseren Jungfernflug mit der LOGXON Drohne „Porter“ über 2.000 Meter. Unsere Aufgabe bestand darin, für unseren Schweizer Kunden, die HMQ AG, innerhalb kurzer Zeit fotogrammetrische Drohnenaufnahmen für ein digitales Geländemodell (DGM) zu erfassen. Ziel war es, die Bergstation, die angrenzende Hochebene wie auch die Talstation der Milchseilbahn Fidaz im Schweizer Ort Flims dreidimensional zu vermessen. Wie sich unsere große Fotogrammetrie-Drohne im alpinen Gelände geschlagen hat, erfahren Sie hier in diesem kurzen Projekt-Report.

Drohnenaufnahmen für ein digitales Geländemodell (DGM) und der Faktor Zeit

Früh am Morgen kamen wir in Fidaz, einem Ort der Gemeinde Flims, an und stimmten uns mit dem Außendienst unseres Kunden über die Aufnahmen und die Vorbereitungen vor der Befliegung ab. Nachdem entsprechende Vorkehrungen im Tal getroffen waren, mussten wir unser Equipment, inklusive Drohne, Akkus, Feldrechner usw., in die Milchseilbahn verladen. Die Seilbahn brachte uns auf die Hochebene des Flimsersteins, von wo aus die Drohnenaufnahmen für das digitale Geländemodell zu erfassen waren. Die Seilbahn wird eigentlich nur für Warentransporte genutzt und fährt zweimal am Tag, um frische Milch ins Tal zu bringen. An diesem Tag um 10 Uhr und um 14 Uhr, was nur ein sehr kleines Zeitfenster für die Aufnahme darstellte.

Essenziell für die Drohnenaufnahmen des digitalen Geländemodells am Berg: Zuverlässigkeit und perfektes Timing

Nach Ankunft am Berg begann der Vermesser unseres Kunden direkt mit dem Markieren und Einmessen der Pass- und Kontrollpunkte, was in diesem Gelände im Sommer durchaus seine Tücken hat. Im Anschluss erfolgte die teilautomatisierte Befliegung auf Basis vorab definierter Missionen über unsere mobile Bodenkontrollstation. Die Performance unserer LOGXON Drohne „PORTER“ war beeindruckend und lag über unseren Erwartungen! Die Zuverlässigkeit und die lange Flugzeit ermöglichten es uns, sämtliche Arbeiten pünktlich zur Talfahrt abzuschließen. Dies war sehr wichtig, denn das Zeitfenster an diesem Tag war sehr klein und somit blieb kein Spielraum für technische Probleme oder sonstige Verzögerungen.

Drohnenaufnahmen am Nachmittag im Bereich der Talstation mit höchster Vorsicht

Nach Ankunft im Tal wurden zum Abschluss des Projekts die Drohnenaufnahmen im Bereich der Talstation vorgenommen. Bei der Aufnahme im Tal waren aufgrund der Seile und Kabel der Seilbahn höchste Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten, doch unser Pilot Andreas Hechler meisterte die Aufgabe wie immer souverän und nahm die Fläche innerhalb kürzester Zeit fotogrammetrisch auf.

Die fotogrammetrische Aufbereitung der Drohnenaufnahmen bildet die Grundlage zur Erstellung des digitalen Geländemodells (DGM)

Die fotogrammetrische Aufbereitung der Drohnenaufnahmen erfolgte wenig später in unserem Büro. Das Ergebnis der 3D-Aufnahme waren zwei texturierte und georeferenzierte Punktwolken und zwei georeferenzierte Orthofotos in verschiedenen Auflösungen. Die Klassifizierung, die Bereinigung der Punktwolke und die Ableitung des digitalen Geländemodells auf Basis unserer Drohnenaufnahmen erfolgten vollständig bei der HMQ AG. Die Daten des DGM wurden als regelmäßig verteilte Geländepunkte (Einzelpunkte), Bruchkanten, Dreiecksvermaschung und Höhenlinien mit einem Lage- und Höhenbezug in Landeskoordinaten aufbereitet. Im Anschluss wurden unsere Ergebnisse mit Bestandsdaten aus einer LiDAR Helikopter-Befliegung (Laserscan) der nahezu senkrechten Felswand zusammengeführt.

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Projektumfang:

  • Abstimmung der Projektparameter und -ergebnisse
  • Überprüfung des Luftraums und Einholen sämtlicher Genehmigungen
  • Erstellung Carnet ATA und Zollabwicklung (für sämtliche Drohnen sowie Drohnen- und Fotogrammetrie-Equipment)
  • Flugplanung der Drohnenaufnahmen mittels Nadir-Messbildern
  • Logistische Umsetzung und Durchführung der Befliegung durch LOGXON UAV-Pilot
  • Erfassung von Drohnenaufnahmen für ein digitales Geländemodell (DGM)
  • Überprüfung des GPS-Messprotokolls und Weiterverarbeitung von Pass- und Kontrollpunkten
  • Fotogrammetrische Auswertung
  • Übergebene Ergebnisse: 3D-Messergebnisse (zwei Punktwolken), zwei georeferenzierte Orthofotos, Processing Report als Übersicht aller Parameter und Ergebnisse, Auflistung der verwendeten Pass- und Kontrollpunkte, inkl. Genauigkeiten/Abweichungen

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